Donnerstag, 1. Oktober 2009

5. September Florianopolis

Halli Hallo,
also am Montag den 7.September war der Unabhängigkeitstag und da wurde die Loslösung von Portugal (1822) gefeiert und am 8. wurde dann gleich noch der Stadtpatron von Curitiba gefeiert, warum man halt erstmal ein schön langes Wochenende hatte. Um das richtig zu feiern dachte ich wäre mal wieder eine Insel genau das richtige, wieso ich mich also ab in den Nachtbus nach FLORIANOPOLIS ( gespr. "Floripa"), eine Insel vom Staat Santa Catarina, gesetzt habe (Lohnt sich mal bei Googlemaps einzugeben). Dort sind wir, also mein Mitbewohner Okke und ich, dann auch in Heergotts Frühe angekommen und haben, nachdem wir uns eine günstige Unterkunft zwischen der Lagoa da Conceição und dem Praia Mole gesucht haben, erstmal einen Inselspaziergang gemacht.
Am anfang war es noch sehr sehr Nebelig, aber doch schon schön warm, was das ganze eigentlich eher Mystisch als unangenehm machte. Einfach mal drauf los und den Caminha da Gravata, den Krawattnweg (hier das Viedeo zum Inseltrip), gefunden und dann auch mal rein und siehe da, ein Glücksgriff, super Felsen und wahnsinnige Brandungen. Später kam dann sogar noch die Sonne raus und man konnte erstmal sehen woran man da die ganze Zeit vorbei gelaufen ist. Das war eine schöne mehrstündige Wanderung bei der man so einige Kratzer von den Kakteen mitgenommen hat, dafür aber auch die ganze Zeit von einem wahnsinnigen Meeresrauchen begleitet wurden welches beim Aufschlag gegen die Felsen sich in einen Trommelschlag wie nicht von dieser Welt verwandelt hat.
Am Abend sind wir dann im Ort, benannt nach der Laguna, Lagoa da Conceição , raus gewesen wo richtig was los war, da wir aber den ganzen Tag nur ge. Am nächstewandert sind und durch den Nachtbus auch nicht so richtig geschlafen haben war mit uns weniger los, aber das war ok. Ein Bierchen und Caipi getrunken, einer ist keiner(!!!), und dann ins Bett am nächsten Tag dann nochmal schön über die Stranddünnen gelaufen wo sich die coole Dorfjugend zum Dünensurfen trifft.
Danach über die Dünen wieder bis zur Stadt und später noch mit einen Boot in ein kleines Dorf am anderen Ende der Lagune gefahren wo keine Autos hinkommen. Da hatten wir uns aber ein wenig verschätzt als wir an kamen war es schon kurz vor Dunkel und das Boot zurückfuhr auch erst in 3 Stunden. Aber das machte zum Glück gar nix, weil an der Stelle wo es zwar noch echt schöne Reste vom Atlantischen Regenwald gibt auch eine echt schöne Beleuchtung gibt. Den Weg sind wir dann bis zum Ende durchgelaufen und haben am Ende nochmal eine Portion unsagbar schlechter frittierter Camarão (Shrimps) in einer Bar zu uns genommen ein Bier getrunken und sind mit dem Boot zurück gefahren. Auf jeden fall war das wieder ein super Trip, immer einfach drauf los, lustig wird’s eh immer.



Der Abend lief ähnlich wie der davor ab, haben im Fersehn noch eine total kranke Quizshow gesehen, die hatte einfach garkeinen Sinn mehr, das musst eich einfach aufnehmen(Hier kanns mans sehen!). Am nächsten Tag haben wir uns dann einfach mal am Stand in die Sonne gelegt, als es dann hieß das Wetter soll schlecht werden reifte in uns die Idee nach Blumenau zu fahren, einer kleinen Stadt mit sehr starken Deutschen Charakter schlappe 4 Stunden von Florianopolis entfernt.




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