Donnerstag, 8. Oktober 2009

Exkusrion nach Antonina



So nachdem ihr ja wahrscheinlich einen kleinen Einblick auf Curitiba bekommen habt dachte ich mir ich zeige euch mal
das Umland um genau zu sein das ca. 50 km weiter entferne Antonina. Wo man im besten mit dem Auto durch eine recht idylische straße welche mitten durch den Wld führt kommt. Durch eine recht glückliche Wahl der Kurse hab
ich einen, mit Namen Ecofisiologia Florestal , mit dem ich fast jeden Freitag eine Exkursion mache.
Meistens was weiter weg aber diesmal auch was näher. Wir haben uns ein Projekt für eine Naturwald-Plantage angesehen
und waren dabei mit Führung im Mata Atlântica und es war nicht nur sehr Interessant sondern auch sehr schön.
Dort hat man neben der tollen Flora, welche jetzt für nicht Forstmenschen evtl. nur bedingt interessant ist,
ein paar sehr schöne Insekten sehen können. Zudem kommt ein Wahnsinns Blick auf den Pico Marumbi welche sich meistens
mit einem mystisch nebligen Mantel umgibt. Aber eins kann ich echt sagen,
ich bin super froh mir Wanderschuhe gekauft mit genommen zu haben, das war mal wirklich eine richtig matschige
und sumpfige Angelegenheit da durch den Wald zu laufen und das bei einer Temperatur von 36 Grad und einer
Luftfeuchtigkeit von gefühlten 100 %.Am ende waren die Füße nicht mehr vomBoden zu unterscheiden.
Warum es auch richtig viele schöne Moskitos gibt, aber nicht die mit Malaria oder so ‘nem quatsch,
aber ich sah danach aus wie ein Streuselkuchen und das juckt juckt juckt…das kann man sich gar nicht vorstellen.
Und hier noch ein kleines Video(Hier klicken!)

P.S.: Also was die Formatierung an geht so hab ich leider keine Chance, ich hab schon alles versucht und geb mir auch dir Vorschau, aber ende macht er doch was er will. Aber egal, tut´s ja.

Samstag, 3. Oktober 2009

São Paulo





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So das letzte September-Wochenende hab ich mir dann endlich mal São Paulo angeguckt. Mit so einem richtig schönen alten Greyhound Bus. Nachdem man ja immer nur so Horror-Reportagen über diese Stadt gesehen hat, habe ich einfach mal die Chance wahrgenommen und mir die Stadt von Leuten zeigen lassen, die sie auch wirklich kennen. Dabei muss man allerdings auch mal sagen, dass man dadurch natürlich auch nur einen super einseitigen Blick auf die Dinge bekommt. Ich würde auch immer noch nicht behaupten die Stadt zu kennen, aber ich kenne jetzt schon mehr als die meisten und so weiß ich auf jeden fall auch, dass Sampa, so wie die Stadt auch genannt wird, echt super schöne und extrem coole Ecken hat. So gibt es das historische Zentrum mit seinen vielen schönen Plätzen und den super hohen Wolkenkratzern wo die fetten Banken Brasiliens zu besseren Zeiten das Geld gehortet haben. Hier noch ein blick auf eine typische Ecke im Zentrum(Video!). Oder auch gibt es eine enorme Auswahl an historischen Kirchen, wobei man natürlich immer niemals vergessen darf, dass das Land Brasilien natürlich sehr viel jünger ist als europäische Länder. Sehr schön ist auch, dass Samba über eine Metro verfügt womit man super durch die Stadt reisen kann. Nun neben dem historischen Zentrum haben wir uns noch das japanische Viertel angeguckt, welches allerdings auch sehr nach am Zentrum liegt .Dort gibt es einfach einen sehr hohen Anteil an Asiaten welches sich besonders anhand der Restaurants und Straßenbeleuchtung bemerkbar macht. Dort gab es dann noch das größte ramsch Kaufhaus über 5 Etagen was ich jemals betreten habe, da asiatisch geprägt vor allem mit einer großen Auswahl an Action-Manga-Figuren.
Und dann noch das Viertel Paulista, so heißt das Viertel welches sich eigentlich aus nur einer riesig langen Straße der Avenida da Paulista bildet. Dort stehen dann die ganzen neuen riesigen Gebäude der Firmen die heutzutage das Geld nach São Paulo bringen. Sonst gibt’s noch eine Reihe von schönen Parks mit relativ viel Grünfläche, das soll man ja so nicht denken wenn man an São Paulo denkt, ist aber echt wahr. Geschlafen haben wir dann in einem Viertel ungefähr 30 Minuten mit dem Bus weg vom Zentrum. Aber weil die Stadt einfach mal so gigantisch ist, immerhin die 3. Größte Stadt der Welt mit 11.000.000 Einwohner (Also mehr als Belgien!!!) und fast 20 Millionen in der Metropolregion, galt das immer noch als sehr Stadtzentral.
Dann wahren wir noch beim Mercado Municipal, eine reisen Große Markthalle wo es Stände gibt die Früchte, Käse, Fisch und Fleisch und sonnst noch alles was es in Brasilien gibt verkaufen. Auf den Weg dahin geht man dann wohl durch die vollste und Lauteste Straße Brasiliens wo einem jeder alles was man sich an scheiße und fakes vorstellen kann verkaufen möchte.
Abends waren wir dann in Vila Madalena aus dem Partieviertel der Stadt, da ist am Wochenende echt was los, die Clubs sind bis nach draußen voll und man kann sich je nach Musik echt aussuchen wo man reingeht. Ich war dann auf irgendeiner Techno Release Party von DJs die keine Sau kennt, war aber richtig lustig. In Vila Madalena hatte ich allerdings keine Kamera mit, das war mir dann doch zu unsicher. Denn soviel gutes ich grad von der Stadt berichte, die mich mal echt geflasht hat, weil sie viel schöner ist als ich dachte und auch mal echt sehr viel mehr drauf hat als ich dachte, so muss man doch sagen, dass einem extrem viel Armut und Elend begegnet. Vielen Menschen geht’s in dieser Stadt einfach mal echt scheiße. Aber es lohnt sich auf jedenfall sich selber mal ein Bild davon zu machen, es lohnt sich und zwar richtig.

Freitag, 2. Oktober 2009

Blumenau und Pomerode

So da ich ja immer noch am aufholen bin muss ich mich mal was kürzer fassen. Also da uns keiner mitnehmen wollte mussten wir dann doch noch in den Bus steigen und sind dann in das wunderschöne Idyllische Städtchen Blumenau gefahren, wo wir auch in der Nacht von 7. zum 8. angekommen sind. Als erstes haben uns in einer typischen Lanchenete ein Bier gegönnt und mal vorsichtig gefragt, wo man denn hier noch einen Schlafplatz bekommt. Dort hat man uns erstmal auf so eine Gefängnisherberge vom Busbahnhof verwiesen, da hatten wir aber mal gar keine Lust drauf, warum wir uns dann doch noch eine kleine Herberge relativ Stadtnah gesucht haben. In dieser Nacht war der Große Sturm in Santa Katarina, evtl. habt ihr das ja in den Nachrichten mitbekommen, also jedenfalls hab ich noch nie soviele Blitze am Stück gesehen, da hatten wir einfach mal glück gehabt. Nun am nächsten Tag haben wir uns dann die Stadt angeguckt und ich war ehrlich gesagt ein wenig enttäuscht, zwar hat das schon so ein wenig Flair von Deutschen Einwanderern aber nur im Zentrum vorallem in der ehmaligen "Wurststraße". Aber auch da haben es die Brasilianer geschafft, zwischen den eigentlich hübschen alten Gebäude ein paar neue hässliche zu Bauen. Naja aber war trotzdem nett, wir waren im Gründervater Mausoleum, haben uns das Rathaus angesehen und waren noch im Biermuseum wo wir dann auch jmd getroffen haben der perfekt Deutsch gesprochen hat ohne jemals in Deutschland gewesen zu sein.
In Blumenau findet übrigens auch das Oktoberfest statt, wo ich in 2 Wochen auch vorhabe hinzugehen, mal sehen wie die Brasilianer das so machen, in jedem fall wird’s total lustig. Nun, danach sind wir dann in eine ca 1 std entfernte Ortschaft mit Namen Pomerode gefahren, welche diesmal aber so richtig Deutsch war. Dort sind wir was durch die Ortschaft flaniert haben uns über dieses lustige Deutsche Dorf gefreut welches mitten im Atlantischen Regenwald steht und waren dann noch im Restaurant Siedlertal Schlachter platte essen und zur Schornstein-Brauerei, diese hatte aber leider noch geschlossen. Also zurück nach Blumenau, dort in die Eisenbah-Brauerei und dort alle Chopes(Fassbiere) die es gab probiert, die machen dort ein verblüffend gutes Weizen und ein sehr gutes Dunkles Bier. Zum Abschluss gab es dann noch eine kleine exklusiv Besichtigung nur für uns zwei. Das war eine super Tour mit super Bier, sogar das Beste Bier was ich aus Brasilien bisher kenne. Danach haben wir uns noch ein Haufen andenken gekauft und sind dann mit dem letzten Bus zurück nach Curitiba.(Hier gibt’s noch das Video zur Tour!)




Donnerstag, 1. Oktober 2009

5. September Florianopolis

Halli Hallo,
also am Montag den 7.September war der Unabhängigkeitstag und da wurde die Loslösung von Portugal (1822) gefeiert und am 8. wurde dann gleich noch der Stadtpatron von Curitiba gefeiert, warum man halt erstmal ein schön langes Wochenende hatte. Um das richtig zu feiern dachte ich wäre mal wieder eine Insel genau das richtige, wieso ich mich also ab in den Nachtbus nach FLORIANOPOLIS ( gespr. "Floripa"), eine Insel vom Staat Santa Catarina, gesetzt habe (Lohnt sich mal bei Googlemaps einzugeben). Dort sind wir, also mein Mitbewohner Okke und ich, dann auch in Heergotts Frühe angekommen und haben, nachdem wir uns eine günstige Unterkunft zwischen der Lagoa da Conceição und dem Praia Mole gesucht haben, erstmal einen Inselspaziergang gemacht.
Am anfang war es noch sehr sehr Nebelig, aber doch schon schön warm, was das ganze eigentlich eher Mystisch als unangenehm machte. Einfach mal drauf los und den Caminha da Gravata, den Krawattnweg (hier das Viedeo zum Inseltrip), gefunden und dann auch mal rein und siehe da, ein Glücksgriff, super Felsen und wahnsinnige Brandungen. Später kam dann sogar noch die Sonne raus und man konnte erstmal sehen woran man da die ganze Zeit vorbei gelaufen ist. Das war eine schöne mehrstündige Wanderung bei der man so einige Kratzer von den Kakteen mitgenommen hat, dafür aber auch die ganze Zeit von einem wahnsinnigen Meeresrauchen begleitet wurden welches beim Aufschlag gegen die Felsen sich in einen Trommelschlag wie nicht von dieser Welt verwandelt hat.
Am Abend sind wir dann im Ort, benannt nach der Laguna, Lagoa da Conceição , raus gewesen wo richtig was los war, da wir aber den ganzen Tag nur ge. Am nächstewandert sind und durch den Nachtbus auch nicht so richtig geschlafen haben war mit uns weniger los, aber das war ok. Ein Bierchen und Caipi getrunken, einer ist keiner(!!!), und dann ins Bett am nächsten Tag dann nochmal schön über die Stranddünnen gelaufen wo sich die coole Dorfjugend zum Dünensurfen trifft.
Danach über die Dünen wieder bis zur Stadt und später noch mit einen Boot in ein kleines Dorf am anderen Ende der Lagune gefahren wo keine Autos hinkommen. Da hatten wir uns aber ein wenig verschätzt als wir an kamen war es schon kurz vor Dunkel und das Boot zurückfuhr auch erst in 3 Stunden. Aber das machte zum Glück gar nix, weil an der Stelle wo es zwar noch echt schöne Reste vom Atlantischen Regenwald gibt auch eine echt schöne Beleuchtung gibt. Den Weg sind wir dann bis zum Ende durchgelaufen und haben am Ende nochmal eine Portion unsagbar schlechter frittierter Camarão (Shrimps) in einer Bar zu uns genommen ein Bier getrunken und sind mit dem Boot zurück gefahren. Auf jeden fall war das wieder ein super Trip, immer einfach drauf los, lustig wird’s eh immer.



Der Abend lief ähnlich wie der davor ab, haben im Fersehn noch eine total kranke Quizshow gesehen, die hatte einfach garkeinen Sinn mehr, das musst eich einfach aufnehmen(Hier kanns mans sehen!). Am nächsten Tag haben wir uns dann einfach mal am Stand in die Sonne gelegt, als es dann hieß das Wetter soll schlecht werden reifte in uns die Idee nach Blumenau zu fahren, einer kleinen Stadt mit sehr starken Deutschen Charakter schlappe 4 Stunden von Florianopolis entfernt.