Samstag, 3. Oktober 2009

São Paulo





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So das letzte September-Wochenende hab ich mir dann endlich mal São Paulo angeguckt. Mit so einem richtig schönen alten Greyhound Bus. Nachdem man ja immer nur so Horror-Reportagen über diese Stadt gesehen hat, habe ich einfach mal die Chance wahrgenommen und mir die Stadt von Leuten zeigen lassen, die sie auch wirklich kennen. Dabei muss man allerdings auch mal sagen, dass man dadurch natürlich auch nur einen super einseitigen Blick auf die Dinge bekommt. Ich würde auch immer noch nicht behaupten die Stadt zu kennen, aber ich kenne jetzt schon mehr als die meisten und so weiß ich auf jeden fall auch, dass Sampa, so wie die Stadt auch genannt wird, echt super schöne und extrem coole Ecken hat. So gibt es das historische Zentrum mit seinen vielen schönen Plätzen und den super hohen Wolkenkratzern wo die fetten Banken Brasiliens zu besseren Zeiten das Geld gehortet haben. Hier noch ein blick auf eine typische Ecke im Zentrum(Video!). Oder auch gibt es eine enorme Auswahl an historischen Kirchen, wobei man natürlich immer niemals vergessen darf, dass das Land Brasilien natürlich sehr viel jünger ist als europäische Länder. Sehr schön ist auch, dass Samba über eine Metro verfügt womit man super durch die Stadt reisen kann. Nun neben dem historischen Zentrum haben wir uns noch das japanische Viertel angeguckt, welches allerdings auch sehr nach am Zentrum liegt .Dort gibt es einfach einen sehr hohen Anteil an Asiaten welches sich besonders anhand der Restaurants und Straßenbeleuchtung bemerkbar macht. Dort gab es dann noch das größte ramsch Kaufhaus über 5 Etagen was ich jemals betreten habe, da asiatisch geprägt vor allem mit einer großen Auswahl an Action-Manga-Figuren.
Und dann noch das Viertel Paulista, so heißt das Viertel welches sich eigentlich aus nur einer riesig langen Straße der Avenida da Paulista bildet. Dort stehen dann die ganzen neuen riesigen Gebäude der Firmen die heutzutage das Geld nach São Paulo bringen. Sonst gibt’s noch eine Reihe von schönen Parks mit relativ viel Grünfläche, das soll man ja so nicht denken wenn man an São Paulo denkt, ist aber echt wahr. Geschlafen haben wir dann in einem Viertel ungefähr 30 Minuten mit dem Bus weg vom Zentrum. Aber weil die Stadt einfach mal so gigantisch ist, immerhin die 3. Größte Stadt der Welt mit 11.000.000 Einwohner (Also mehr als Belgien!!!) und fast 20 Millionen in der Metropolregion, galt das immer noch als sehr Stadtzentral.
Dann wahren wir noch beim Mercado Municipal, eine reisen Große Markthalle wo es Stände gibt die Früchte, Käse, Fisch und Fleisch und sonnst noch alles was es in Brasilien gibt verkaufen. Auf den Weg dahin geht man dann wohl durch die vollste und Lauteste Straße Brasiliens wo einem jeder alles was man sich an scheiße und fakes vorstellen kann verkaufen möchte.
Abends waren wir dann in Vila Madalena aus dem Partieviertel der Stadt, da ist am Wochenende echt was los, die Clubs sind bis nach draußen voll und man kann sich je nach Musik echt aussuchen wo man reingeht. Ich war dann auf irgendeiner Techno Release Party von DJs die keine Sau kennt, war aber richtig lustig. In Vila Madalena hatte ich allerdings keine Kamera mit, das war mir dann doch zu unsicher. Denn soviel gutes ich grad von der Stadt berichte, die mich mal echt geflasht hat, weil sie viel schöner ist als ich dachte und auch mal echt sehr viel mehr drauf hat als ich dachte, so muss man doch sagen, dass einem extrem viel Armut und Elend begegnet. Vielen Menschen geht’s in dieser Stadt einfach mal echt scheiße. Aber es lohnt sich auf jedenfall sich selber mal ein Bild davon zu machen, es lohnt sich und zwar richtig.

1 Kommentar:

  1. Na dicker ;) Sau nice dein Blog, ich lese hier immer wieder und verfolge deinen Weg in Brasilien. Und die Videos waren auch alle ma top, entertainment pur ;)

    Ich stecke gerade mitten im Examen, bald isses endlich vorbei.

    Wann bist du wieder zurück? Hoffe wir sehen uns noch, ich bin nämlich von November bis Januar in Sydney. Aber so nen tiptopblog werd ich bestimmt net hinbekommen ^^

    Pass auf dich auf und bis bald.

    Der Seba

    U

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